Theater Hof

Theater Hof

Allen Unkenrufen zum Trotz hat die Stadt Hof ein besonderes Highlight zu bieten: Das Theater Hof. Seit Jahren haben wir ein Vollabo. In der vergangenen Spielzeit waren wieder viele gute Stücke dabei. Zum Vergrößern der Bilder einfach anklicken. Bilder mit freundlicher Genehmigung von SFF Fotodesign.

 

 

© SFF Fotodesign Hof | Die Zauberflöte

Die Zauberflöte (KV 620)

 

Musik von Wolfgang Amadeus Mozart

Libretto von Emanuel Schikaneder

 

Meine Lieblingsoper in Hof! Da muss man einfach hin. Ich habe diese zwar schon in Leipzig und München gesehen, war auch zuerst skeptisch, ob die Königin der Nacht genauso gut singt wie ich sie in München z.B. gehört habe. Ich wurde nicht enttäuscht. Jeder Ton hat gestimmt.

 

Uraufführung:

Theater auf der Wieden, 1791

 

Spielzeit Theater Hof:

2009/2010

 

Personen:

Sarastro (Bass), Tamino (Tenor), Sprecher (Bass), Erster Priester (Bass), Zweiter Priester (Tenor), Dritter Priester (Sprechrolle), Königin der Nacht (Sopran), Pamina, deren Tochter (Sopran), Erste bis Dritte Dame (Sopran), Erster bis Dritter Knabe (Sopran), Altes Weib [Papagena] (Sopran), Papageno (Bass), Monostatos, Mohr (Tenor), Erster geharnischter Mann (Tenor), Zweiter geharnischter Mann (Bass), Erster bis Dritter Sklave (Sprechrolle)

Chor: Priester, Sklaven und Gefolge

 

Handlung:

Hier ist eine gute Zusammenfassung der Handlung und vielem mehr: WIKIPEDIA

 

 

© SFF Fotodesign Hof | Der Besuch der alten Dame

Der Besuch der alten Dame

Tragische Komödie von Friedrich Dürrenmatt

 

Uraufführung:

29.01.1956 mit Therese Giehse im Schauspielhaus Zürich, Zürich

 

Spielzeit Theater Hof:

2009/2010

 

Wieder ein super Stück am Theater Hof und trotz aller Tragik ab und zu witzig in Szene gesetzt.

 

Handlung:

Die Milliardärin Claire Zachanassian, die „alte Dame“ aus dem Titel, besucht die verarmte Kleinstadt Güllen, in der sie ihre Jugendzeit als Klara („Kläri“) Wäscher verbracht hat. Während die Einwohner auf finanzielle Zuwendungen hoffen, sucht Claire Rache für ein altes Unrecht. Als sie in ihrer Jugend von dem Güllener Alfred Ill ein Kind erwartete, bestritt dieser die Vaterschaft und gewann mit Hilfe bestochener Zeugen den von Klara gegen ihn angestrengten Prozess. Klara Wäscher musste ihre Heimat arm, wehrlos und entehrt verlassen, gelangte jedoch danach durch Heirat mit einem Ölquellenbesitzer, der noch zahlreiche weitere Ehen folgten, zu riesigem Vermögen.

Die nun hochangesehene „alte Dame“ unterbreitet den Güllenern ein unmoralisches Angebot: Sie würde ihnen eine Milliarde schenken, wenn sie dafür Ill umbrächten. Diese Forderung lehnen die Bewohner zunächst entrüstet ab, doch seltsamerweise beginnen sie, Geld auszugeben, die Kaufleute gewähren Kredite, so als ob alle mit einem größeren Vermögenszuwachs rechnen könnten. Als Ill sich schließlich von Schuld und Angst zermürbt seinen Mitbürgern ausliefern will, lässt der Bürgermeister in der Presse verkünden, dass Frau Zachanassian durch Vermittlung ihres Jugendfreundes Ill eine Milliardenstiftung gewähre. Die Bürger bilden eine Gasse und Ill geht auf sie zu. Dann, als Ill bei ihnen ist, gehen alle Bürger langsam auf ihn zu, er wird immer nervöser. Als die Bürger ihn schließlich vollkommen eingeschlossen haben, sackt er zusammen und ist tot. Als die Bürger den Blick freigeben, liegt Ill tot am Boden. „Herzschlag“ und „aus Freude“ sind die Kommentare von Stadtarzt und Presse. Claire lässt den Toten in einen mitgebrachten Sarg legen („Ich habe meinen Geliebten gefunden“). Dann bekommt der Bürgermeister den Milliardenscheck von ihr ausgehändigt. (Quelle: WIKIPEDIA)

 

 

Nachttankstelle

Szenischer Liederabend von Franz Wittenbrink

 

Spielzeit Theater Hof:

2010/2011

 

Musikalische Leitung: Lorenz C. Aichner
Inszenierung: Michael Blumenthal
Choreographie: Barbara Buser
Bühne: Thomas Mogendorf
Kostüme: Annette Mahlendorf

Ein alter Seemann: Peter Kampschulte
Ein Punkmädchen: Polina Bachmann
Ein Junge in HipHop-Klamotten: Jörn Bregenzer
Ein Philosophieprofessor: Jürgen Lorenzen
Eine Seniorin, aus einem teuren Altersheim entlaufen: Anja Stange
Eine Tankstellenaushilfe,
Eine polnische Altenpflegerin,
Eine arbeitslose Investmentbankerin,
Eine Prostituierte: Regula Fischbach
Ein Betrunkener im Weihnachtsmannkostüm,
Der Vater des HipHoppers,
Ein Eisbär: Ralf Hocke

Eine Tankstelle auf St. Pauli, auf dem „Kiez“ also, ist der Ort, an dem sich die Nachtschwärmer treffen. Und es ist ein besonderer Abend, der da Einheimische und Zugereiste, Junge und Alte, Christen und Andersgläubige in ihrer Tristesse vereint: Der Heilige Abend. Zeit einzukehren, das Jahr Revue passieren zu lassen. Selten sind die Menschen in ihren Gefühlen so ungeschützt wie in diesen Stunden. Die alten Rituale helfen da über manche Verwirrung hinweg. Und so wird von allen ein Baum geschmückt und am Ende wirklich angezündet.

Was die Figuren zu sagen haben, singen, flüstern oder schreien sie sich von der Seele - wie immer bei Wittenbrink mit Musik. In der Konfrontation der Lieder vom Volks- oder Kirchen- über das Kunstlied bis zum Rocksong oder Schlager entstehen Dialoge, Situationen und am Ende eine ganze Geschichte. Jedes Lied ist ein kleiner Monolog, der das Innerste nach außen kehrt, immer wieder unterbrochen und aufgefangen von kunstvollen Ensembles, in denen sich die Akteure über die Musik plötzlich näher kommen. (Quelle: Theater Hof)

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